Unser Verein wurde 1937 gegründet!
Bei der Gründungsversammlung ging es auch vorwiegend darum, welchen Namen man dem Verein geben wolle, ob FC oder TSV. Albin Zösch sagte unter anderem, daß es besser wäre, dem Verein den Namen TSV zu geben, weil auch damals der Turnverein Limbach 1892 noch bestand und somit Reibereien innerhalb des Dorfes vermieden würden. Dieser Antrag wurde allgemein begrüßt und für das Beste befunden.
Ebenso war die damalige Vorstandschaft des Turnvereins mit einverstanden. Von den Gründungsmitgliedern sind mehr als die Hälfte im Kriege gefallen, bzw. inzwischen verstorben.
I.Mannschaft von 1937
Alle Gründungsmitglieder
Bühl Franz, Bühl Paul, Bühl Josef, Deschner Eustachius, Dilzer Paul, Dürr Andreas, Dilzer August, Fösel Hans, Fösel Heinrich, Fösel Gottlieb, Fösel Georg, Geisel Georg I, Geisel Anton, Geisel Emil, Gebhardt Alfred, Gebhardt Konrad, Göbel Heinz, Guttenberger Hans, Klauer Michael, Klauer Gregor II, Krines Otto, Krines Franz, Krines Julius, Lediger Clemens, Lediger Michael, Lediger Paul, Mahr Norbert, Moser Franz I, Müller Georg, Müller Julius, Müller Richard, Müller Willy, Müller Oskar, Rottmann Hans, Rottmann Paul, Schmitt Otto, Schuhmann Roman, Schuhmann Fritz, Schuhmann Karl, Schuhmann Markus, Schuhmann Theodor, Schuhmann Wilhelm, Wittig Heinrich, Wittig Ottmar, Wittig Benno, Wölfel Willibald, Wölfel Hans, Ullrich Gregor I, Viering Hubert, Groh Hans
Alle Vereinsvorstände seit 1937
Alle Vereinsvorstände seit 1937:
Fösel Heinrich (Gründungsvorstand), Klauer Michael, Mahr Norbert,
Bühl Paul, Gebhard Theobald, Schuhmann Ludwig, Müller Julius,
Bühl Ludwig, Gebhardt Berthold, Goldstein Rudi, Rether Wilhelm (Ehrenvorstand),
Gebhardt Ewald, Krause Werner(Ehrenvorstand), Bühl Hans, Reichel Bert, Bühl Frank
Mit Pickel und Schaufel
Um im Herbst 1937 am Verbandsspielbetrieb teilnehmen zu können, kam nun das größte Problem auf (Sportplatz), aber auch das wurde aufs Beste gemeistert. Allabendlich fanden sich jung und alt mit Pickeln und Schaufeln bewaffnet ein und bewegten
in vielen freiwilligen Arbeitsstunden einige tausend Kubikmeter Erde, so wurde innerhalb 6 Wochen ein Spielfeld, 82 m lang und 68 m breit geschaffen, woran selbst die größten Optimisten nicht geglaubt hatten, war durch Idealismus und guten Willen geschehen. Wodurch erwiesen ist, daß man mit Willen auch Berge versetzen kann.
Die erste Verbandsspielsaison begann, da wir gutes Spielermaterial hatten, verheißungsvoll. So konnten wir nach Beendigung derselben als Meister durchs Ziel gehen und aufsteigen. In den weiteren Jahren bis Kriegsbeginn konnten wir uns in der höheren Klasse mit guten Plätzen behaupten. Während des Krieges ruhte der Spielbetrieb fast gänzlich, nur unsere Jugend nahm noch am Spielbetrieb teil.
Nach 1945
Nach 1945:
Nachdem der Krieg, wie schon erwähnt, kaum schließbare Lücken im Verein hinterlassen hatte, waren wieder Idealisten zur Stelle, die sich des ramponierten Vereins annahmen und ihm neuen Auftrieb gaben. Franz Moser, Norbert Mahr und Ludwig Bühl mußten bei der amerikanischen Ortskommandandur in Haßfurt die Genehmigung für die Weiterführung des Vereins ein- holen, jedoch unter anderen Verhältnissen. Es wurden Kartoffeln gesammelt, um den Übersetzer zu schmieren, weil man da- mals für Geld fast nichts kaufen konnte.
Rhein-Main Donau Kanal vernichtete Sportplatz
Durch den Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals wurde der mit viel Arbeit und Schweiß erbaute Sportplatz mit einbezogen und vernichtet. Der Verein bekam dafür keinen Ersatz, so mußte man sich erneut um einen Sortplatz bemühen, was auch unter vielen Opfern zustande kam, um an dem beginnenden Verbandsspielbetrieb wieder teilnehmen zu können. Zuerst wurde auf einem Ausweichplatz gespielt, bis im Jahre 1950 die Weihe des neuen Spielfeldes stattfand.
Limbacher Leichtathleten trugen Olympiafackel
Nachdem der Spielbetrieb wieder in Gang war, wurde mit wechselnden Erfolgen gespielt, bedingt durch den Spielermangel oder mangelndem Einsatz der Spieler. Ferner wurde im Jahr 1962 eine Leichtathletikabteilung gegründet, die vor allem
der Förderung des Breitensports diente und bei ihrem Auftreten bisher beachtliche Erfolge erzielen konnte.
Aufgrund der vielen Erfolge der TSV Leichtathleten wurde im Olympiajahr 1972 die Teilnahme am Olympiafackellauf er- möglicht. Zwischen Eschenbach und Eltmann wurde die Olympiafackel, begleitet von Raimund Bühl, von Peter Gebhardt getragen. In diesem Jahr gelang es immer wieder auf Kreis- und Bezirksebene unter Leitung von Clemes Lediger, viele Erfolge zu erringen und mit zu dem besten Leichtathleten des Kreises zu zählen.
Die Stärke unserer Leichtathleten zahlte sich ebenso beim Fußball aus. 1972 errang die Jugendmannschaft souverän die Meisterschaft und stieg in die Jugend-Kreisliga auf. Jedoch konnte man sich nicht lange halten, weil allein 6 Spieler zum Rundenbeginn nicht mehr in der Jugend spielen durften. Diese Spieler konnten sich auch in der 1. Mannschaft durchsetzen und hatten maßgeblichen Anteil an der Erringung der Meisterschaft in der C-Klasse der Saison 1973/74 mit 40:0 Punkten. Im Jahre 1974 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen. Der Name lautete nun TSV 1937 Limbach e. V. 1976 konnte eine Schülermannschaft gegründet werden, die mit Erfolg am Spielbetrieb teilnahm. In den darauffolgenden Jahren wurde der TSV immer wieder durch Spielerabgänge, die zu größeren Vereinen wechselten, geschwächt. Zwei dieser Spieler schafften sogar den Sprung in die Bayernliga-Auswahl.
Bau des neuen Sportheimes
Im Jahre 1981 konnte nach vielen Arbeitsstunden das erste Sportheim in Betrieb genommen werden. Durch diesen Bau konnte die Kameradschaft in der Mannschaft gestärkt werden und es ging fortan bergauf.